MEDIATION

Kreative Konfliktlösungen ohne faule Kompromisse
Prinzipien der Mediation
Ablauf eines Mediationsverfahrens

 

Kreative Konfliktlösungen ohne faule Kompromisse

Sie möchten Ihre Rechte mit Erfolg durchsetzen...

...und aus (Rechts-) Streitigkeiten als strahlender Sieger hervorgehen.

ICH

Aber in einem Rechtsstreit muss der Richter (sich) entscheiden, wessen Interessen schwerer wiegen. Eine der Parteien – möglicherweise Sie – wird daher Verlierer sein.

Und wie geht es weiter...

...wenn Sie mit dem Anderen danach noch sprechen, leben, zurecht kommen müssen, z.B. weil er der Vater Ihrer Kinder ist, Ihr Nachbar, Mieter, Arbeitgeber, Geschäftspartner oder Kunde?
Dann wäre es gut, wenn Sie sich nach dem Streit noch oder wieder in die Augen sehen könnten. Das wäre der Fall, wenn sowohl Sie als auch der Andere mit der Lösung des Konfliktes zufrieden wären, weil die Interessen eines jeden ernst genommen und umgesetzt wurden. Beide hätten auf diese Weise gewonnen!

WIN WIN

Sie meinen, faule Kompromisse machen nicht zufrieden?

Stimmt, aber vielleicht können Sie und Ihr(e) „Gegner“ eine Lösung entwickeln, die Sie beide richtig gut finden.
Hierbei möchte Sie ein Mediationsverfahren unterstützen. Der Mediator wird mit Ihnen zunächst herausarbeiten, um welche Themen es bei Ihrem Streit geht und welche Interessen hierbei für Sie und Ihre(n) „Gegner“ von Bedeutung sind.
Auf dieser Grundlage macht er sich dann mit Ihnen gemeinsam auf den Weg zu einer für Sie beide maßgeschneiderten Lösung.

Sie glauben nicht, dass das funktioniert?

Sie könnten es auf einen Versuch ankommen lassen. Mir würde es jedenfalls Freude bereiten, Sie und Ihre(n) „Gegner“ auf Ihrer Reise und bei der Entdeckung wie kreativ Sie sind, zu begleiten.

 

Prinzipien der Mediation

Freiwilligkeit:
Eine Mediation erfolgt ausschließlich auf freiwilliger Basis und kann von jedem der Beteiligten jederzeit abgebrochen werden.

Ergebnisoffenheit:
Die Beteiligten sind in keiner Weise verpflichtet irgendeine Lösung zu akzeptieren.

Eigenverantwortlichkeit:
Nicht der Mediator sondern die Beteiligten selbst entscheiden, welches Ergebnis sie für richtig halten.

Allparteilichkeit:
Der Mediator unterstützt alle Beteiligten in ihrem Bemühen eine zufrieden stellende Lösung zu finden gleichermaßen.

Informiertheit:
Alle Beteiligten sollen „wissen was sie tun“. Daher werden relevante Informationen offen gelegt.

Vertraulichkeit:
Der Inhalt der Mediationsgespräche wird vertraulich behandelt.

 

Ablauf eines Mediationsverfahrens

Themensammlung:
Um welche Themen geht es bei der Streitigkeit?

Interessenklärung:
Welche Ziele verfolgen die Beteiligten jeweils? Welche Interessen sind für sie von Bedeutung?

Lösungssuche:
Welche Lösungsmöglichkeiten sind theoretisch denkbar, das heißt unabhängig davon, ob sie tatsächlich in Betracht kommen?

Bewertung:
Wie erscheinen die verschiedenen Lösungsmöglichkeiten im Licht der Interessen der Beteiligten? Welche Aspekte entsprechen den Interessen des Einen, welche denen des Anderen, welche niemandes Interessen? Sind Lösungen darunter die alle Beteiligten zufrieden stellen?

Mediationsvereinbarung:
Soll eine Vereinbarung zwischen den Parteien getroffen werden?